Freitag, 7. September 2012

Alle Tassen im Schrank???


Oh ja. Ich habe ALLE Tassen im Schrank. ALLE!
Ne, ernsthaft. Wenn ich eine schöne Tasse sehe, muss ich 2 davon kaufen. Eine für Mister Erable und eine für mich. Ich hab da so einen kleinen Sammeltick. Wir haben schon diverse Tassen. Große, kleine, gruselige, spießige, bunte, schwarze, hübsche und kaputte. Und noch ein paar mehr...

Aus Langeweile bemalten Mister Erable und ich eines Tages unsere ganz persönlichen Tassen. War eine ungeplante Aktion und wir beide total ungeübt in Glasmalerei. Meine möchte ich Euch gerne zeigen. Ich finde, sie ist ganz hübsch geworden:






















Auf die Unterseite habe ich „Lach mal!“ geschrieben. Bei jedem Schluck wird Mister Erable daran erinnert...

Hier ist noch ein Foto zum Thema Tasse und ein 1A Stilbruch. So sieht Teetrinken bei Miss Erable aus. 

Das Porzellan stammt von meiner Oma und ich liebe es. So schön zeitlos und kaffeeklatschmäßig. Man beachte die Hintergrundbeschallung ;-). Slayer zu einem Tässchen „Buddha's little Secret“.
Om!!!

Dienstag, 4. September 2012

Miss Erable Tabaktasche


Von Zeit zu Zeit rauche ich Zigaretten aus Drehtabak. Einige meiner Freunde ebenfalls. Und da es mir tierisch auf die Nerven geht, wenn die Filter im Tabak verkleben und ewig der Tabak aus den Papers krümmelt, wenn man sie auspackt. Außerdem hat man nie alles beisammen.

Aaalso habe ich mir und einer Bekannten eine Tabaktasche im gleichen Stil genäht. Zweckmäßig und alles andere als perfekt, aber ich mag sie:

Der Stoff kommt bestimmt dem ein oder anderen bekannt vor. Es ist Saralisa von Ikea. Ich liiiiiebe diesen Stoff. So schön retro und abgefahren. Außerdem mit viel schwarz. 
 Die Kanten habe ich mit Satin-Schrägband eingefasst und Knöpfe aus meinem Sammelsurium verwendet, die farblich super zum Innenleben passen.
 Der äußere Teil besteht aus dickem, leicht ausgewaschenem Jeansstoff.
Meine Bekannte fand die Tasche so schön, dass sie sie als Handtäschen zweckentfremdet hat. Das hat mich natürlich ganz enorm gefreut!

Freitag, 31. August 2012

Dum Gobhi, Bhajias, Chutney & Papadum

Whuuuuut the ….? Denkt sich der ein oder andere jetzt vielleicht. Aber Chutney haben ja die meisten mittlerweile schon mal gehört oder gelesen. Oder gegessen?
Die meisten, denen ich von süß-scharfer Marmelade (und die NICHT aufs Brot) erzählen, verziehen erst mal fragend und skeptisch die Stirn.

Für die, die immer noch nicht wissen, worum es geht: Es handelt sich um meine liebste Zusammenstellung indischer Gerichte.

Meine Affinität zu indischem Essen hat ihre Wurzeln definitiv zuhause. Meine Mutter hat öfter indisch gekocht und ich liebte dieses Essen abgöttisch.

Mittlerweile habe ich ein riesen Arsenal an indischen Gewürzen und probiere gerne mal aus.

Dum Gobhi (Blumenkohl mit Kräutern und Gewürzen)

Zutaten für 4 – 6 Portionen:

1 Blumenkohl (ca. 450g)
½ TL Chilipulver
¼ TL Kurkuma
2 TL gem. Ingwer
2 EL geröstete, zerstoßene Kreuzkümmelsamen
2 EL geröstete, zerstoßene Korianderkapseln
1 EL Garam Masala
75 g Tomaten, gehackt
1 Peperoni, grün
½ TL Salz
1 EL Joghurt
2 EL Öl
2 – 3 EL frische Petersilie (oder Koriander)

1.) Zuerst werden die Korianderkapseln und Kreuzkümmelsamen fein gemörsert und mit 1 EL Garam Masala nochmals vermörsert.

2.) Blumenkohl waschen und zerkleinern.

3.) Chili, Kurkuma, Ingwer, Tomaten, Peperoni, Salz und Joghurt verrühren.

4.) Öl in einem Topf erhitzen. Blumenkohl dazu und mit der Joghurt-Mischung übergießen. Topf verschließen und bei geringer Hitze ca. 10 – 15 Minuten kochen lassen.

5.) Hälfte der Petersilie unterrühren, auf mittlerere Hitze hochschalten und im offenen Topf weitere 5 – 6 Min. garen. Dabei ab und zu vorsichtig umrühren, damit das Wasser verdampft.

6.) Herd ausschalten, restliche Petersilie und (selbst gemischte) Garam Masala dazu und prüfen, ob keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Ansonsten länger kochen! Verwässert schmeckt Dum Gobhi gar nicht.


Bhajias

Zutaten für 4 Portionen:

100 g Kichererbsenmehl
1 EL Petersilie, frisch
2 Msp. Backpulver
½ TL Chilipulver
2 Prisen Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel, zerstoßen
1 TL Korianderkapseln, zerstoßen
1 TL Salz
je ½ Zucchini, Zwiebel & Aubergine
1kg Frittierfett
ca. 150 mL Wasser

1.) Gewürze und Mehl mit dem Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten und 15 Minuten ruhen lassen.

2.) Zucchini, Zwiebel und Aubergine in dünne Scheiben schneiden und erst kurz vor der Zubereitung in den Teig geben.

3.) Im Frittierfett goldbraun ausbacken. Gut aufpassen – das geht nämlich ziemlich schnell.

Alle Rezepte stammen aus dem Buch „Indische Küche. 100 lecker leichte Rezepte“ von Roshi Razzaq. Dieses Buch kann ich Euch wärmstens ans Herz legen. Wenn auch meine Rezeptvarianten meist nicht ganz so kalorienarm ausfallen. Statt Öl verwende ich zum Beispiel Butterschmalz und statt zu braten, frittiere ich. Schmeckt einfach besser.
Indische Küche ist nämlich eigentlich kein Buch mit sieben Siegeln. Wenn man sich ein paar Gewürze zugelegt hat, sind die Möglichkeiten fast grenzenlos. Und die meisten Gerichte sind richtig schnell zubereitet.

Zu dem Menü serviert man am besten ungewürzten Basmatireis und Papadum. Papadum bekommt man günstig in indischen Lebensmittelgeschäften. Es passt auch zu vielen anderen Gerichten und ist eine knusprige Ergänzung. 
 
Das Brot am besten zuletzt zubereiten. Man gibt die einzelnen Papadums einfach ins Frittierfett. Nach wenigen Sekunden ist es fertig.

Ganz hervorragend zu Papadum und Bhajias passt mein selbst gemachtest Chutney, das ich hier schon mal erwähnt habe.

Süß-scharfes Mango-Chutney

Zutaten für ca. 1 ½ Marmeladengläser (Angaben ca.)

130 g Zucker
50 mL Wasser
8 EL Essig
1 TL Salz
½ TL Pfeffer
½ Stange Zimt
1 Prise Ingwer, gemahlen
1 Prise Nelken, gemahlen
1 TL Chilis, gemahlen
2 Kardamomkapseln
1 Knoblauchzehe ganz

Alles ca. 20 Minuten kochen lassen. Kardamomkapseln, Zimstange und Knoblauchzehe entfernen und noch heiß in Gläser füllen.

Passt super zu Reis, Papadums und Bhajias. Ich kann es mir auch super zu Geflügel vorstellen, habe es aber noch nicht probiert, weil ich Vegetarier bin.

Vielleicht habe ich ja den ein oder anderen von der indischen Küche begeistern können.
Probiert es einfach mal aus. Es lohnt sich!!!

Dienstag, 28. August 2012

Nervennahrung


Aalso...eigentlich bin ich ja schon im Urlaub! Uups? Wer schreibt dann diesen Beitrag? Ich Fuchs habe ein paar Beiträge geplant und nach und nach werden diese nun innerhalb meines Urlaubs veröffentlicht.

Vor fast 10 Jahren habe ich zum ersten Mal sog. „Energy Balls“ (auch Power-Kugeln, Energie-Bällchen und anders genannt) gemacht und fand sie einfach grandios. Das Rezept hatte ich von einem Bekannten und war leider kein Fuchs, als es darum ging, das Rezept zu übertragen....leider habe ich es nicht mehr. Im Groben wurden hier Erdnüsse, Datteln und Rosinen verwendet.

Da ich aber das Rezept nicht mehr habe und Rosinen überhaupt nicht mag, hab ich einfach mal selbst ausprobiert. Was soll ich sagen? Ich finde dieses Rezept viiiiiel besser.

Aber genug um den heißen Brei geredet, hier das Rezept. Die Mengenangaben sind nicht allzu ernst zu nehmen dürfen je nach Geschmack variieren.

Zutaten für ca. 45 Stück:

200 g Erdnüsse
100 g Datteln, entsteint
50 g Cashewkerne
50 g Mandeln
40 g Cranberries, getrocknet
25 g Haselnüsse
4 – 5 EL Honig (am besten den zähen, hellen)
1 – 2 EL Wasser, heiß

50 – 100 g Kokosraspeln

1.) Wir beginnen mit den Erdnüssen. Da ich mir dieses mal die Schäl-Arbeit sparen wollte, habe ich gesalzene Erdnüsse verwendet und sie gewaschen. Hat suuper funktioniert.

Diese werden fein zerkleinert. Ich habe hierfür eine Moulinette verwendet und alles relativ fein zerkleinert. Wenn man es etwas mehr stückig mag, kann man die Zutaten auch nur grob zerkleinern. Ich habe beides versucht und mag die feiner zerkleinerte Variante lieber.

2.) Als nächstes machen wir mit Cashewkernen und Cranberries weiter.


Die wurden einfach zusammen zerkleinert. Mal abgesehen davon, dass Cranberries eine super Alternative zu Rosinen sind, geben sie noch einen netten Farbtupfer...

3.) Zuletzt kümmern wir uns um die Mandeln, Haselnüsse und Datteln. Zuerst wollte ich die Nüsse schälen, hab es aber dann doch gelassen. Kann man sich sparen...

4.) Anschließend wird alles gut vermischt. Ich habe dafür Handschuhe verwendet, da das Kugel-Formen damit einfach besser funktioniert.

Dann gibt man zuerst das Wasser und dann den Honig dazu und vermischt alles noch mal sehr gut.

5.) Aus der Masse werden nun Kugeln geformt (Durchmeser ca. 3cm) und sofort in Kokosraspeln gewälzt.

Man sollte die Kugeln im Kühlschrank lagern. Wenn man sie einen Tag hat ziehen lassen, schmecken sie umso besser.

Insgesamt benötigt man keine halbe Stunde für die Herstellung und ist bei der Zutatenwahl relativ flexibel.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Dienstag, 21. August 2012

Was bisher geschah....

Mann oh Mann. Ich nehme mir immer wieder vor, regelmäßig zu bloggen. Dann kommt aber immer etwas anderes dazwischen und ich muss es wieder hinten anstellen. Ich gelobe Besserung.

Jetzt steht mein wohl verdienter Urlaub an und ich freue mich auf Strand, Sonne und Meer mit Mister Erable und Jimi.

Vorher zeige ich Euch aber noch, was ich so auf unseren Streifzügen entdeckt habe:

Wilde Stiefmütterchen auf dem Feld.

Ein Marienkäfer. Glück kann man ja nie genug haben, oder?!

Ein nicht gerade fotogener Salamander...

… und ein paar Baumsterne.



Dann waren wir am 1. Mai auf Fahrt mit der historischen Eisenbahn. Es war super schön. Das Wetter war perfekt und mittlerweile kann ich die zahlreichen Eisenbahn-Sympathisanten verstehen, die mit gezückter Kamera am Gleis stehen und fleißig fotografieren.


Zwischendrin waren wir auf der Burg Ehrenbreitstein, wo ich diese wunderschönen schwarzen Tulpen entdeckt habe.

Mein Balkon gab neben den geplanten Kräutern, Lilien, Lavendel & Co. als Zufallsprodukt ein paar wunderhübsche Blümchen her.



Eine neue Seife habe ich gesiedet. Naja, ich habe noch mehr gesiedet, aber leider noch nicht fotografiert. Hier ist also „Soap on the water“. Duftet nach Nag Champa – also schön hippiefreundlich!




Hier wurden auch gleich 2 Stempel getestet. Die Blume ist selbst gemacht und der Mond abgeformt.

Bei einem Besuch bei meiner Mom haben wir wieder einen wunderschönen Blumenstrauß (in Anlehnung an diesen hier) gepflückt.

Als ich dort war, bekam ich auch gleich eins meiner Mitbringsel (bestes Olivenöl, Essig, Seife und Boro Talco gehören schon fast zum Standard!!) aus Italien. Meine geliebten Beads, die ich schon eine Weile sammle. Meine Mutter und mein Bruder sorgen laufend für Nachschub. Dafür nochmals DANKE Ihr Zwo!!!


Im Juli war ich an einem trüben Tag auf dem Erdbeerfeld. Dank Mister Erable kam ich aber überhaupt dazu, denn ich jammere ihm seit Jahren die Ohren voll, dass ich endlich mal wieder Erdbeermarmelade kochen will. Also war es dieses Jahr endlich soweit!!!
Ich hatte schon immer ein Herz für Erdbeeren!

Der Vorteil an dem trüben Wetter war, dass ich tatsächlich komplett mutterseelenallein auf dem Feld war.

Die Ausbeute konnte sich trotzdem sehen lassen, wurde zuhause gewaschen, geputzt, gekocht (75% Frucht versteht sich) und eingeglast.



Die ist immer noch soooowas von lecker. Und knallrot! Mjamm! Ich warte sicher nicht noch mal so lange, bis ich wieder welche mache.

Jimi geht’s super. Er frönt nach wie vor seiner Lust nach Gras, wie man hier an seinem Lieblings-Tümpel sehen kann!


Bis demnächst!

Liebste Grüße

Montag, 27. Februar 2012

Streetart


Nicht, dass Ihr denkt, mich gibt’s nicht mehr. Viel Arbeit und noch mehr Arbeit haben mich ein wenig nachlässig werden lassen und somit ist der letzte Eintrag aus Dezember 2011.
Außerdem bin ich momentan heftig erkältet, mittlerweile geht es mir wieder erheblich besser und daher kann ich heute meinen längst geplanten Post veröffentlichen.

Heute geht es um Streetart. Ich liebe diese subtile Kritik, die in manchen Kunstwerken steckt. Einer dieser Künstler, die sich (nicht nur) der Straße als Bühne bedienen, ist Banksy. Für mich der Zorro der Straße!
Banksy ist ein britischer Künstler, der (mittlerweile) vor allem Schablonen-Technik verwendet, der aber auch ungefragt seine Arbeiten in Museen vorstellt. Ja, genau: ungefragt. So schaffte er es immerhin u. a. ins Louvre. Angefangen hat bei ihm alles mit Graffiti.
Die Motive, die Banksy verwendet, sind oft bekannte Motive und Bilder, die er dann modifiziert. Seine Ideen sind einfach genial.

Banksy lehnt die Verkommerzialisierung seiner Werke entschieden ab, daher kann ich Euch seine Seite wärmstens empfehlen:


Und hier eine kleine Auswahl seiner Bilder, die ich Euch nicht vorenthalten kann:

Quelle: www.banksy.co.uk 

Quelle: www.banksy.co.uk 

Quelle: www.banksy.co.uk 

Quelle: www.banksy.co.uk 

Quelle: www.banksy.co.uk 

Quelle: www.banksy.co.uk 

Quelle: www.banksy.co.uk 

Quelle: www.banksy.co.uk

Quelle: www.artofthestate.co.uk
 
Und keine Angst, jetzt melde ich mich wieder regelmäßig!

Liebe Grüße & einen guten Start in die Woche!