Freitag, 31. August 2012

Dum Gobhi, Bhajias, Chutney & Papadum

Whuuuuut the ….? Denkt sich der ein oder andere jetzt vielleicht. Aber Chutney haben ja die meisten mittlerweile schon mal gehört oder gelesen. Oder gegessen?
Die meisten, denen ich von süß-scharfer Marmelade (und die NICHT aufs Brot) erzählen, verziehen erst mal fragend und skeptisch die Stirn.

Für die, die immer noch nicht wissen, worum es geht: Es handelt sich um meine liebste Zusammenstellung indischer Gerichte.

Meine Affinität zu indischem Essen hat ihre Wurzeln definitiv zuhause. Meine Mutter hat öfter indisch gekocht und ich liebte dieses Essen abgöttisch.

Mittlerweile habe ich ein riesen Arsenal an indischen Gewürzen und probiere gerne mal aus.

Dum Gobhi (Blumenkohl mit Kräutern und Gewürzen)

Zutaten für 4 – 6 Portionen:

1 Blumenkohl (ca. 450g)
½ TL Chilipulver
¼ TL Kurkuma
2 TL gem. Ingwer
2 EL geröstete, zerstoßene Kreuzkümmelsamen
2 EL geröstete, zerstoßene Korianderkapseln
1 EL Garam Masala
75 g Tomaten, gehackt
1 Peperoni, grün
½ TL Salz
1 EL Joghurt
2 EL Öl
2 – 3 EL frische Petersilie (oder Koriander)

1.) Zuerst werden die Korianderkapseln und Kreuzkümmelsamen fein gemörsert und mit 1 EL Garam Masala nochmals vermörsert.

2.) Blumenkohl waschen und zerkleinern.

3.) Chili, Kurkuma, Ingwer, Tomaten, Peperoni, Salz und Joghurt verrühren.

4.) Öl in einem Topf erhitzen. Blumenkohl dazu und mit der Joghurt-Mischung übergießen. Topf verschließen und bei geringer Hitze ca. 10 – 15 Minuten kochen lassen.

5.) Hälfte der Petersilie unterrühren, auf mittlerere Hitze hochschalten und im offenen Topf weitere 5 – 6 Min. garen. Dabei ab und zu vorsichtig umrühren, damit das Wasser verdampft.

6.) Herd ausschalten, restliche Petersilie und (selbst gemischte) Garam Masala dazu und prüfen, ob keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Ansonsten länger kochen! Verwässert schmeckt Dum Gobhi gar nicht.


Bhajias

Zutaten für 4 Portionen:

100 g Kichererbsenmehl
1 EL Petersilie, frisch
2 Msp. Backpulver
½ TL Chilipulver
2 Prisen Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel, zerstoßen
1 TL Korianderkapseln, zerstoßen
1 TL Salz
je ½ Zucchini, Zwiebel & Aubergine
1kg Frittierfett
ca. 150 mL Wasser

1.) Gewürze und Mehl mit dem Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten und 15 Minuten ruhen lassen.

2.) Zucchini, Zwiebel und Aubergine in dünne Scheiben schneiden und erst kurz vor der Zubereitung in den Teig geben.

3.) Im Frittierfett goldbraun ausbacken. Gut aufpassen – das geht nämlich ziemlich schnell.

Alle Rezepte stammen aus dem Buch „Indische Küche. 100 lecker leichte Rezepte“ von Roshi Razzaq. Dieses Buch kann ich Euch wärmstens ans Herz legen. Wenn auch meine Rezeptvarianten meist nicht ganz so kalorienarm ausfallen. Statt Öl verwende ich zum Beispiel Butterschmalz und statt zu braten, frittiere ich. Schmeckt einfach besser.
Indische Küche ist nämlich eigentlich kein Buch mit sieben Siegeln. Wenn man sich ein paar Gewürze zugelegt hat, sind die Möglichkeiten fast grenzenlos. Und die meisten Gerichte sind richtig schnell zubereitet.

Zu dem Menü serviert man am besten ungewürzten Basmatireis und Papadum. Papadum bekommt man günstig in indischen Lebensmittelgeschäften. Es passt auch zu vielen anderen Gerichten und ist eine knusprige Ergänzung. 
 
Das Brot am besten zuletzt zubereiten. Man gibt die einzelnen Papadums einfach ins Frittierfett. Nach wenigen Sekunden ist es fertig.

Ganz hervorragend zu Papadum und Bhajias passt mein selbst gemachtest Chutney, das ich hier schon mal erwähnt habe.

Süß-scharfes Mango-Chutney

Zutaten für ca. 1 ½ Marmeladengläser (Angaben ca.)

130 g Zucker
50 mL Wasser
8 EL Essig
1 TL Salz
½ TL Pfeffer
½ Stange Zimt
1 Prise Ingwer, gemahlen
1 Prise Nelken, gemahlen
1 TL Chilis, gemahlen
2 Kardamomkapseln
1 Knoblauchzehe ganz

Alles ca. 20 Minuten kochen lassen. Kardamomkapseln, Zimstange und Knoblauchzehe entfernen und noch heiß in Gläser füllen.

Passt super zu Reis, Papadums und Bhajias. Ich kann es mir auch super zu Geflügel vorstellen, habe es aber noch nicht probiert, weil ich Vegetarier bin.

Vielleicht habe ich ja den ein oder anderen von der indischen Küche begeistern können.
Probiert es einfach mal aus. Es lohnt sich!!!

1 Kommentar:

  1. Mmmmmhhhh mir läuft förmlich das Wasser im Mund zusammen. Hatte heute kein Mittagessen und bin im Mom. sehr sehr hungrig.

    Liebe Grüße,
    Simone

    PS: Magst Du bei meiner LinkParty mitmachen
    http://artof66.blogspot.de/2012/09/linkparty-2.html
    Würde mich riesig darüber freuen.

    AntwortenLöschen